docfarbe in der Traube Durlach

 

Doc Farbe kennt keine Grenzen…..mit den Klängen der Orbs oder das Gute ist unsichtbar begreift sich eine schlicht zeitlose Botschaft.

Paranormale Tonbandstimmen, entwaffnende Texte von Dr. Herbert Peiffer, selbst erfundene Sprache von Gunti P. – leidenschaftlich spontan, authentische, unnachahmliche Klangcollagen gepaart mit live entstehenden Kunstwerken.

So sind auch die Musiker allesamt Pioniere mitreissender Produktionen der letzten 30 Jahre Musikgeschichte. Hier stehen Musiker auf der Bühne, die mit ihrem Wirken und Performen als Musiker, Produzenten, Komponisten wahrhaftige Originale geblieben sind. Das Duo Derek Hauffen und Guntram Prochaska gründete 1984 die Bandidee DocFarbe. Mit den Gastmusikern Hubl Greiner /The Blech, Roland Schaeffer/GuruGuru, Mane Bock/Checkpoint Charly, Hartmut Bruckner /Aleph II entstand eigens für den Jazzclub Traube in Durlach das Sonderkonzert die Klänge der Orbs.

 

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Das Zeichen im Kopf

Wir holen uns den Turm zurück – dann wird alles gut!

Sehr geehrte Freunde der Traditionen, der Hexen, der Turniere am Turmberg und der Sägungen!

Weit über 1000 Jahre ist es her, seit der Urvater und Namensgeber von Grötzingen, ein Adeliger mit dem Namen Grezzo, die erste Ansiedlung von Blockhäusern, also die erste Landart aus Baumstämmen, bastelte.

Die ersten Grafen von Grötzingen, die sich nach dem bedeutsamen reichen Dorf und seinen Stammbäumen nannten, bauten ihren Herrensitz auf dem hohen Berg, dem Turmberg. Es war die Burg Grötzingen.

Im 13. Jahrhundert verkauften die Grafen die Burg ans badische Haus. Der Turmberg zersplitterte, Durlach strebte auf – unklare Machtverhältnisse entstanden, so entstand das jährliche Kampfspiel um den Turmberg, bei dem der Sieger als Kampfpreis den ganzen Berg und die Burg für ein Jahr bekam.
Stimmt die Geschichte, so hatten die Durlacher auf lange Zeit die besseren Kämpfer. Doch die Grötzinger hatten ihre eigene Einstellung zum Kampfspiel: Wir holen uns den Turmberg zurück.

In einzigartiger Weise mit Hilfe des Abbildes im Ortswappen – Badischer Gemütlichkeit – handwerklicher Ursprungsherkunft – bodenständiger Urkraft – verbanden sie in antidepressiver postmoderner Weise Landart, geschärften Kettensägen und jeder Menge verhexter Anschauungen ihre Ideen.

Ja, denn so wie Holz das einzige Material ist, was einen direkten Bezug zu Bäumen hat, sind die Grötzinger die Einzigen, die ihren Turmberg im Kopf tragen, und das heißt was heutzutage.

 

Kindergartengeist

Am Freitag den 20. Oktober 2006 hat Guntram mit seinen Sägen einem Roteichenbaumgeist eine neue Wohnstadt übergeben. 

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Die wunderbare riesige Roteiche musste einem Neubau weichen, aber dank Guntram wird die Eiche auch in Zukunft in Form eines Kunstwerks ihrem angestammten Platzt treu bleiben können. Der Kindergarten, der in dem Abrissgebäude beheimatet war und inzwischen ein neues Domizil gefunden hat, bekommt 2 Figuren mit auf den Weg, die Guntram live gesägt hat. So hat der Kindergarten auch einen Teil der Baumseele, unter deren Schatten viele Kinder gespielt hatten, mitbekommen. Die Eichenskulptur selbst hatte Guntram an mehreren Tagen zuvor in einem immensen Arbeitsaufwand erschaffen.

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Nemo

Am Sonntag den 27. August 2006 hat Guntram mithilfe seiner Sägen den Nemo  zum Leben erweckt. Oder besser gesagt in diese Welt geholt. Da steht er nun für die nächsten Jahren und lässt seinen Blick über den Baggersee streifen.

Sound der Liveperformance

 

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Session am See

Am Sonntag den 13. August haben wir spontan am Grötzinger Baggersee eine Session veranstaltet. Danach sind wir noch ins Wasser gesprungen.

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